Jun 13 2010

“Wer macht denn dann die ganze Arbeit…?”

Diskussionsveranstaltung am Donnerstag 17.Juni 19:30 Uhr
im New Yorck, Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg

“Nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste
Lebensbedürfnis geworden”, erst dann kann sich nach der Vorstellung von
Marx “die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: jeder nach seinen
Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!” Solange sich nicht
genügend Leute finden, denen die zur Güterproduktion notwendige Arbeit
auch richtig Spaß macht, solange stellen sich in einer Gesellschaft, in
der für die Bedürfnisse aller produziert wird, Fragen nach der Regelung
der Arbeits- und Güterverteilung. Wir möchten an diesem Abend einige
prinzipielle Ansätze, wie damit umgegangen werden kann, besprechen und
diskutieren, welche politischen Implikationen sie jeweils haben. Weiterlesen


Mai 10 2010

We Love the Crisis!

Antikapitalistischer Workshoptag
Samstag, 5. Juni 2010

10.30 bis 22 Uhr
SFE im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a, Berlin-Kreuzberg)

Von [paeris] wird es von 16-19 Uhr einen Workshop geben zur

Hegemonie des Antiutopischen

Linksradikale Positionen sind gesellschaftlich so marginalisiert, dass
sich nicht einmal in der Krise von ihnen abgegrenzt werden muss. Linke,
die von diesem Problem ausgehen, ziehen oft den Schluss, Mehrheiten zu
suchen, mit denen man wenigstens irgend etwas gemeinsam hat. Daran
wiederum wird kritisiert, dass der politische Erfolg, und wenn es nur
die öffentliche Wahrnehmbarkeit ist, mit der Aufgabe inhaltlicher
Positionen erkauft ist. Dennoch kann man an dem Kriterium, als
Alternative überhaupt wahrgenommen zu werden, nicht vorbei, wenn man
Politik nicht aufs Rechthaben beschränken möchte. Welche Schlüsse man aus diesem Dilemma ziehen kann, möchten wir gern diskutieren.


Mai 9 2010

Übergangsgesellschaft, quo vadis?

Diskussionsveranstaltung am Donnerstag 20.Mai 19:30
im New Yorck, Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg

Eine Gesellschaft, in der alle aus Vernunft, also aus Einsicht in die Vorteile kooperativer, arbeitsteiliger, planwirtschaftlicher Reproduktion, am gesellschaftlichen Arbeitsprozess teilnehmen und dabei ihre Bedürfnisse ohne jedes Mangelempfinden befriedigen können, setzt sowohl ein verallgemeinertes politisches Bewusstsein als auch ein Produktionspotential voraus, das momentan vielleicht nicht gegeben ist. Wer so etwas anstrebt, muss dann auch von irgendeiner gesellschaftlichen Entwicklung ausgehen, die dorthin führt. Darüber will aber niemand reden: „Ach so, Ihr meint die Übergangsgesellschaft, ja gut…“

Ist es sinnvoll, die Frage der politischen und ökonomischen Organisation, wie sie gleich nach Vergesellschaftung der Produktionmittel aussehen soll, so stiefmütterlich zu behandeln oder gleich Stalinisten zu überlassen, weil man ohnehin davon ausgeht, dass dann noch Repression und Arbeitszwang notwendig sein werden? Wird eine so organisierte „Übergangsgesellschaft“ überhaupt einen Übergang zu etwas anderem schaffen? Weiterlesen


Mär 8 2010

Parecon

Veranstaltung zum Thema „Partizipative Ökonomie“ am 18.3.2010, 19:30 bis 22:00 Uhr im New Yorck

Wie könnte eine nicht-kapitalistische Gesellschaft, in der frei Assoziierte gemeinsam über die Bedingungen ihrer Reproduktion verfügen, aussehen? Wie werden die Entscheidungen über Produktion, Verteilung und Konsum getroffen? Wie werden Pläne erstellt? Gibt es weiter Arbeitsteilung, und welche? Nach welchen Kriterien und wie werden Güter an Individuen zugeteilt? Weiterlesen


Feb 13 2010

No idea?!

Eine Diskussionsreihe über Konzepte befreiter Gesellschaft
Veranstaltet von [pæris] und Plan E

Von Februar bis Juli an jedem dritten Donnerstag im Monat von 19:30 bis 22:00 Uhr im New Yorck, Mariannenplatz 2 in Kreuzberg, 10997 Berlin (Lageplan) Weiterlesen


Nov 19 2009

Was ist denn daran auszusetzen?

Tagesseminar zu Arbeit, Kapitalismus und politischer Kritik

am 06.02.2010 in Berlin

Ökonomische Herrschaft ist ein ziemlich altes Geschäft, das entgegen landläufiger Meinung auch mit der Einrichtung bürgerlicher Freiheit und Gleichheit nicht verschwunden ist - ganz im Gegenteil. Allerdings änderte sich mit der Durchsetzung kapitalistischer Produktion die Organisationsform der Verfügung über fremde Arbeit.

Uns geht es auf dem Seminar weniger darum, akademisch zu klären, wie Kapitalismus, seine historischen Entwicklungen und seine Krisen im Einzelnen zu erklären sind. Uns geht es um die Frage, was genau man eigentlich am Kapitalismus, dieser gesellschaftlichen Organisation von Arbeit, kritisieren würde. Weiterlesen