Planwirtschaft
Hier eine Auflistung von Texten, die sich mit der Frage der Organisation einer postkapitalistischen Gesellschaft beschäftigen:
- Gruppe Internationaler Kommunisten Hollands, Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung, Rowohlt Verlag 1971 Rätemodell als Gegenmodell zu zentraler Planung, um damit verbundene Herrschaft wie im Realsozialismus zu vermeiden. - Cornelius Castoriadis, Workers' Councils and the Economics of Self-Managed Society, 1957 Ausführliche Beschreibung eines Rätemodells. Download (engl.) - Ernest Mandel, In Defense of Socialist Planning, 1984 (dt.: Zur Verteidigung der sozialistischen Planwirtschaft) Zentrale Planung plus Demokratie in einer geldlosen Wirtschaft. Reaktion auf die Kritik von Marktsozialisten, dass eine Planung der Wirtschaft nicht möglich sei. Will Demokratisierung des Realsozialismus. Download (engl.) - Takis Fotopolous, Towards an Inclusive Democracy, 1997 (dt.: Umfassende Demokratie, Trotzdem Verlag 2003)) Räumlich dezentrale demokratische Planung der Grundbedürfnissbefriedigung. Darüberhinausgehende Bedürfnisse über einen "künstlichen" Markt vermittelt, um sowohl Bedürfnisbefriedigung als auch Wahlfreiheit zu gewährleisten. Wer sich nur für das Modell interessiert: 6. Kapitel, S. 255-274 (engl.)/ S.281-301 (dt.) Download (engl.) - Michael Albert, Parecon, 2003 (dt.: Trotzdem Verlag 2006) Dezentrale Planung, die aber nicht in räumlich dezentralen Einheiten stattfindet. Individuelle Pläne werden in einem Prozess zu einem gesellschaftlichen Gesamtplan zusammengefügt. Deutsche Übersetzung z.T. inhaltlich vom Original abweichend, deswegen besser die englische Originalversion lesen. Wer sich Langeweile sparen will, sollte bei Teil 2 des Buches anfangen. Kurzbeschreibung - Alfred Fresin, Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft, Peter Lang Verlag 2005 Zentrale Planung der Produktion zur Sicherstellung der Bedürfnisbefriedigung. Download - Christian Siefkes, Beitragen statt Tauschen, AG SPAK Bücher 2008 Peer Production: Alle arbeiten worauf sie Lust haben und teilen ihre Erträge mit anderen. Wie kann das nicht nur für immaterielle Güter funktionieren, sondern als Grundlage der materiellen Produktion einer Gesellschaft. Download