Elektrifizierung und Sowjetmacht

Tagesseminar über Zweck und Realität der gesellschaftlichen Reproduktion im Realsozialismus

Am 20. Juni in Berlin

„Jahrzehntelang taten wir ein großes Werk, predigten den Sturz der Bourgeoisie, lehrten Mißtrauen gegen die bürgerlichen Spezialisten, entlarvten sie, nahmen ihnen schließlich die Macht und brachen ihren Widerstand. [...] Wir haben Rußland überzeugt, wir haben Rußland den Ausbeutern abgerungen für die Werktätigen, wir haben die Ausbeuter unterdrückt - nun müssen wir lernen, Rußland zu verwalten.“* Das schrieb Lenin 1921. So sehr die Revolution zu feiern ist, das Schwerste kommt danach: die bewusste Einrichtung eines gesellschaftlichen Reproduktionszusammenhangs.

Um solche Versuche in Folge der Oktoberrevolution wird es auf dem Tagesseminar gehen. Welche Ansätze gab es überhaupt? Ging es darum, die Verwaltung und Planung in die Hände der Menschen zu legen? Ging es darum, die Bedürfnisse aller besser zu befriedigen? Welche Rolle spielten solche menschenfreundlichen Zwecke in der realsozialistischen Gesellschaft? Und wie wurden sie in der Konfrontation mit der damaligen Wirklichkeit verändert oder korrumpiert?

* W. I. Lenin, „Über den einheitlichen Wirtschaftsplan“, in: ders., Ausgewählte Werke, Bd. III, Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 637

Verbindliche Anmeldung ist erforderlich unter info[at]paeris[dot]net.


2 Responses to “Elektrifizierung und Sowjetmacht”

  • 11am Says:

    Wird ein Teil des Seminars (Redebeiträge o.Ä.) auch online zur verfügen stehen, als Text oder Audiodatei?

  • Oliver von [pæris] Says:

    Ich befürchte, leider nicht. Es wird aber in unsere weitere Theorieproduktion mit einfließen, und, wer weiß, wer weiß, vielleicht gibts mal eine Broschüre? Hm. Unbefriedigende Antwort, geb ich zu… sorry

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