Veranstaltung

Weinbergspark I

Veranstaltung zu Drogenpolitik und Dealerhatz

am Mittwoch, 18.7., 20.oo Uhr

im Max & Moritz, Oranienstr. 162

zwischen Oranienplatz und Moritzplatz

Flyer A Flyer B Plakat

Mehr oder weniger betroffene „Anwohner“, Eltern, deren Kinder eine nahegelegene Schule besuchen, Politiker, Polizisten, und phasenweise gleich die ganze städtische Öffentlichkeit haben im Frühjahr 2007 einen gemeinsamen Gegner (wieder-)entdeckt: Die Drogenhändler im Volkspark am Weinbergsweg, Berlin-Mitte. „Selten waren sich Bezirkspolitiker so einig: Der Drogensumpf Weinbergspark muss ausgetrocknet werden.“, weiß der Tagesspiegel zu berichten. Ein Wirt erzählt, dass er „Dealern, die er vom Sehen kennt“, Hausverbot erteilt habe. Doch das reicht offenbar noch lange nicht. Eine Anwohnerinitiative ruft per Flyer dazu auf, die Polizei zu holen, „wenn man Drogengeschäfte sieht“, und will, dass die Wirte der Cafés und Restaurants rund um den Park an ihren Eingängen „Wer dealt, fliegt raus!“-Schilder anbringen. Die Polizei gibt indessen kund, es sei „beleidigend“, wenn in unmittelbarer Nähe einer Polizeiwache gedealt werde, und wehrt sich mit „täglichen Razzien“.

Die Presse berichtet begeistert von so viel neuem bürgerschaftlichen Engagement gegen die „mit libanesisch-palästinensischen Großfamilien verwobenen“ Händler, und sie reagiert entgeistert darauf, dass eine andere Anwohnerinitiative Flyer mit dem Titel „Mach meinen Dealer nicht an!“ verteilt hat, in denen dieses Treiben kritisiert wird. Die Vermutungen, wer dahinter stecke, reichen von „Webdesigner-Klientel“, das selbst zu den Kunden der Händler gehöre (Berliner Zeitung), über Leute, die keine echten Anwohner sein können (Berliner Morgenpost), oder Linken, die „den Verstand verloren“ (Tagesspiegel) bzw. nur einen Slogan aus Frankfurt kopiert hätten (Zitty), bis hin zur These, dass „die Dealer“ selbst hinter den Flyern stecken müssen (Berliner Morgenpost). Umfang, Lautstärke und Widersprüchlichkeit dieser Erklärungsversuche sind bemerkenswert. Dass es Leute gibt, die sich öffentlich gegen die ganz große Koalition des bürgerschaftlichen und polizeilich-zupackenden Engagements stellen könnten, ist offenbar ganz unglaublich.Nun gibt es gewiss viele Gründe, den Besuch diverser öffentlicher Parks beängstigend oder unangenehm zu finden. Aber wie wird es zur einhelligen Top-Belästigung, als potentielleR KäuferIn eines Rauschmittels angeflüstert zu werden? Wie werden „Anwohner“ zu Fans einer Ordnungspolitik, die gewaltsam durchsetzt, welches Rauschmittel zu haben sein darf und welches nicht? Inwieweit wirken Parks durch Appelle zur wechselseitigen Beobachtung, durch tägliche Razzien und drohende Schilder an Gaststätteneingängen beruhigender? Warum, nebenbei gefragt, benötigt man für Parkverschönerungsmaßnahmen wie die Instandsetzung kaputtgegangener Laternen, das Zurückschneiden von Hecken etc. eine besondere Begründung? Und was soll das detaillierte Feindbild von den ausländischen „Tätern“ bis hin zur Sumpf-Metapher?

Für uns wirft also weniger das Flugblatt der „anderen“ Anwohnerinitiative, als vielmehr der neue politische Aktionismus der „normalen“ Weinbergspark-Anwohner einige Fragen auf. In Referaten und anschließender Diskussion wollen wir uns dem „Drogensumpf“ im Auge des Weinbergspark-Betrachters von 2007 nähern. Es referieren: Felix Jourdan und ein Mitglied der Gruppe [pærɪs].


29 Responses to “Veranstaltung”

  • jens hohmann Says:

    Wißt ihr, ihr solltet einfach mal hier wohnen. Als Papa mit anderthalbjährigen Sohn bin ich definitiv kein potentieller Käufer und diese Penner nerven einfach nur durch ihre Aufdringlichkeit. Sie besetzen den Kinderspielplatz. Sie sind ziemlich üble Arschlöcher, die mehrere meiner Freundinnen mies angemacht haben. Sie pöbeln dich an, wenn du auf ihr “Psch psch willst du?” nicht reagierst und und und…

    Jeden verdammten CallCenter Heini oder Werbezettel Verteiler kann und darf man rigoros abwimmeln aber wegen dieser wirklich penetranten Stricher macht ihr so einen Aufstand?

    So eine dämliche Veranstaltung können auch nur Kreuzberger ersinnen. Herjee, klebt eure Plakate bitte in fFriedeneau und nicht im Prenzlauer Berg.

  • Jupi Says:

    das ist wohl ein witz. bedeutet das jetzt “wir wundern uns über plötzlichen zusammenhalt und wettern DAGEGEN”? gegen leute, die eben GEGEN drogen - weil gegen dealer - sind? oder bin ich zu dumm um es zu verstehen? WO bitteschön ist das problem? um ehrlich zu sein: ist mir doch scheißegal, aus was für gründen sich jemand dem kampf gegen drogen anschließt - hauptsache: er tut es. und wenn es der guten sache dient, soll es von mir aus von mitläufern unterstützt werden. ich fass es nicht. also mir reichen die abgewrackten typen, die mich jeden tag in der bahn um kohle anbetteln, während deren arme, die nach dem geld greifen von nadeln zerstochen sind. was? ach ja, weil nachfrage, deshalb angebot?! was für ein bullshit! ich kenne keinen dealer, der aus edlen zwecken vertickt. es ist das reine ausnutzen von kindern, die dazugehören wollen und sich aus diesem grund stoff kaufen. echt edel! wirklich nett diese dealer. ich kenne keinen netten dealer - muss wohl an mir liegen. wo sind die, die dir freundlich zeug anbieten und wenn du nein sagst, dir ein höfliches “einen schönen tag noch” zurufen. tja. ich hab angst! weil man weiß, wie die drauf sind. wir leben schließlich alle auf dem selben planeten.

  • ickwohnhierschonsolange Says:

    hey jens - du zugezogener schwabe,
    wenns dir nicht paßt, das hier nicht alles so schnieke is, wie bei deine eltern in hintertupfingen, oder wo du herkommst, dann geh doch wieder dahin! mich nerven leute wie du und eure blöden kinder viel mehr. denn wenn ick zu den dealern sagen “nee, danke!”, dann gehen die auch. aber so leute wie du, die nerven immer weiter, den ganzen tag im ganzen kiez. nirgends ist man vor euch möchte-gern-alternativen sicher. ihr sucht den alternativen flear und kommt in unseren bezirk und dann wollt ihrs doch wieder haben wie zu hause und macht noch den konservativsten union-politikern echte konkurenz mit euren forderungen und eurem vokabular (”stricher”). wenn du angst hast, dann kauf dir ganz schnell mit deiner frau, mit der du bestimmt ganz alternativ in wilder ehe lebst, ein haus in steglitz und da könnt ihr dann weiter so nervige kinder machen, wie ihr es hier schon die ganze zeit tut, um euren dienst für den standort deutschland zu leisten… PAHH!
    MACH MEINEN DEALER NICHT AN!
    GEGEN DEN WIDERLICHEN DEUTSCHEN ORDNUNGSWAHN!
    SCHWABEN RAUS! ;-)

  • Cannabis Kommando Says:

    Wenn der Handel mit Drogen kriminalisiert wird, handeln nur Kriminelle mit Drogen.

    * * *

    Warum gibt es kein ordentliches Fachgeschäft in einer der umliegenden Straßen?

  • durchreisender Says:

    wird hier toleranz mit ignoranz verwechselt? drogen=geld=kriminalität=gewalt.punkt.
    das gedeale im park und (nebenbei bemerkt) auf sämtlichen bahnhöfen der u8 überschreitet jede grenze in sachen tolerierbarkeit!
    immer wieder kommt es zu auseinandersetzungen zwischen dealern untereinander und potentiellen käufern, die letzten endes für alle anderen unbeteiligten ein risiko darstellen! ich will ja niemandem absprechen, sich mit seinen drogen zu versorgen, aber es muss nicht auf kinderspielplätzen, sonnenwiesen und in der ubahn geschehen! hier wird wohl mit dem ziel, einen liberaleren umgang mit drogen zu progagieren, eindeutig zu weit gegangen!

  • Verwirrter der mitten reinplatzt Says:

    “hey! sone scheiße! diese penner rücken immer nur dieses scheiß methadon zeug raus! und warum? weil echtes koks viel zu teuer für die is! aba nichts is geiler als koks! außer der liebesakt!” (großes gelächter im saal, redner total überfordert)

    “is ok… is ok… würdest du bitte gehen”

    “ey! (eine spritzpistole ziehend) aufgepasst! (eine zweite ziehend)”

    “jaja… is ok (nun vollständig verwirrte orga)”

    “(abdrückend) ich hau dir gleich da mikro über die Birne!”

    Großartiger Auftritt und Danke… dafür hats sich echt gelohnt zu kommen! sonst war die VA kacke…

  • jens Says:

    @ickwohnhierschonsolange

    du bringst keine Argumente.
    du hast keine Ahnung.
    Ich hab bereits einen Sohn, konnte ma auch nachlesen.
    Du gehst nicht auf die geschilderten Probleme ein.
    Ich bin 35 und in Ostberlin geboren.

    Schon Scheiße, wenn man so daneben liegt…

    PS: Du bist echt dämlich!

  • Toleranz? Says:

    “das gedeale im park und (nebenbei bemerkt) auf sämtlichen bahnhöfen der u8 überschreitet jede grenze in sachen tolerierbarkeit!”
    Was ist denn dein/euer Problem? Ich bin jeden Tag auf der U8 unterwegs und mindestens 4x die Woche im Park. In der U-Bahn ist das größte “Problem”, das die Dealer alle 1-2 Stationen aus der Bahn aus- und wieder einsteigen oder einfach auf dem Bahnhof rumhängen. Das ist doch echt scheiß-egal. Ich hab noch nie mitbekommen, das die sich untereinander oder mit KäuferInnen gestritten haben und selbst wenn es so wäre - wo ist das Problem für dich/euch dabei? Und im Park das selbe: Ich werde zwar wirklich fast jedes Mal gefragt, ob ich was kaufen will, aber einfach kurz “Nein!” gesagt und die Sache ist erledigt. Das ganze passiert mir auch jeden Tag am S-Bahnhof - nur das es da nicht um Drogen, sondern um ein Zeitungsabo geht und sich keineR drüber aufregt oder gar eine Bürgerinitiative gründet.
    Das eigentliche Problem dabei ist die Kriminalisierung der Drogen - dadurch steigen die Preise, ist die Qualität nicht überprüfbar und und und. Eine vorläufige Lösung wäre also die Legalisierung von Drogen und eine endgültige Lösung ist eh nur die Abschaffung des Kapitalismus! :-)

  • jens Says:

    nun denne, nochmal…

    @ ickwohnhierschonsolange Says:

    hey jens - du zugezogener schwabe,
    wenns dir nicht paßt, das hier nicht alles so schnieke is, wie bei deine eltern in hintertupfingen, oder wo du herkommst, dann geh doch wieder dahin!

    … also meine letzten stationen in berlin waren:

    Pappelallee
    Kastanienallee
    Schönhauser Allee
    Senefelder Platz
    dann war da noch Falkensee
    und mein Geburtsort Eberswalde

    Hintertupfingen kann ich dir leider nicht anbieten.

    >>>>

    mich nerven leute wie du und eure blöden kinder viel mehr.

    … erzähl das mal deiner Mutter.

    >>>>

    denn wenn ick zu den dealern sagen “nee, danke!”, dann gehen die auch.

    … das ist so nicht richtig und nur ein kleiner Teil des Problems

    >>>>

    aber so leute wie du, die nerven immer weiter, den ganzen tag im ganzen kiez. nirgends ist man vor euch möchte-gern-alternativen sicher.

    …. mit möchte-gern-alternativen kann ich nicht dienen

    >>>>

    ihr sucht den alternativen flear und kommt in unseren bezirk und dann wollt ihrs doch wieder haben wie zu hause

    … Tja, ich bin hier zuhause und das Pack im Weinbergspark kam erst viele jahre später

    >>>>

    und macht noch den konservativsten union-politikern echte konkurenz mit euren forderungen und eurem vokabular (”stricher”).

    … das möchte ich noch erleben, mien Jung.

    >>>>

    wenn du angst hast,

    …nein, ich bin eine Respektsperson.

    >>>>

    dann kauf dir ganz schnell mit deiner frau, mit der du bestimmt ganz alternativ in wilder ehe lebst,

    … nein bin getrennt von der Mutter meines Sohnes und hab ne neue

    >>>>

    ein haus in steglitz und da könnt ihr dann weiter so nervige kinder machen, wie ihr es hier schon die ganze zeit tut, um euren dienst für den standort deutschland zu leisten… PAHH!

    …. wenn ich mal aufs land ziehe dann etwas weiter als nach steglitz.

    >>>>

    MACH MEINEN DEALER NICHT AN!
    GEGEN DEN WIDERLICHEN DEUTSCHEN ORDNUNGSWAHN!
    SCHWABEN RAUS! ;-)

    …gute Idee.

    PS: ich hab schon auf mal deinen Kommentar geantwortet aber der hat scheinbar dem admin nicht gepasst

  • jens Says:

    werd ich jetzt wieder rausgelöscht ???

  • jens Says:

    obwohl ich dieses Araschloch diesmal nicht beschimpft habe?

  • classless Says:

    “drogen=geld=kriminalität=gewalt”

    Das ist ehrlich das größte Stück geistige Flachheit, dem ich diese Woche begegnet bin.

  • jens Says:

    ach so…

    @cannabis: supaa idee, mach mal! Problem ist nur, sobald es die ersten Pflegefälle gibt wegen übermäßigen Konsums, wirst du verklagt.

  • jens hohmann Says:

    @Toleranz?:

    Klare Meinung. Kann ich mit leben. Nur, eben hab ich desöfteren Situationen gehabt, die eben nicht nur auf ein:

    “Psch Psch willst du?”

    “Nein.”

    hinaus laufen, sondern schlicht und ergreifend auf sich prügeln.

    Ich will nicht, dass diese Ratten meine Freundinnen dumm anquatschen:

    “Hey, ich will dir Votze lecken.”

    das sie mich anlabern:

    “Hey, was ist willst du mich anmachen. Willst du Ärger.”

    einfach, weil ich mir nochnicht mal die Mühe mache
    auf ihr “Psch PSch” zu antworten.

    Und außerdem sind es feige Ratten, die sofort anfangen nach ihren Kumpels zu kreischen, sobald du mal einem auf die Pelle rückst.

  • jens hohmann Says:

    @ Verwirrter der mitten reinplatzt:

    bitte mehr davon!

  • Das Sumpfmonster Says:

    Ihr habt’s kaum vom Weinbergspark gehabt. Nur Felix hat ein Bischen aus dem Zitty zitiert.
    Habt ihr die Leute von der Initiative Weinbergspark eigentlich eingeladen?

  • classless Says:

    Ist ja auch eine Logik:

    Wenn das Problem vor meiner Nase ist, will ich, daß es woanders hingeschoben wird. Wenn weite Teile der Bevölkerung Drogen konsumieren, dann will ich, daß bei den Lieferanten aufgeräumt wird. Wenn Ausgegrenzte mit dem kriminellen Gut handeln, dann ist weder die Ausgrenzung noch die Kriminalisierung das Problem.

  • Cannabis Kommando Says:

    @jens - Leider fehlt mir dafür das Startkapital.

    Vielleicht sollte ich mal ne Brauerei verklagen wegen der Menschen die nicht mit Alkohol umgehen können, dann wär´s vielleicht vorhanden.

  • jens Says:

    @cannabis: oh ja, von der Klagesumme hätte ich auch gern ein zwei Fässer…

    @classless: was ist verkehrt daran ein problem loswerden zu wollen?

  • classless Says:

    @jens
    Weil es vielleicht deins ist?

  • jens Says:

    und wie werd ichs los? da ja weder dealer noch deren Kriminalisierung das problem sind?

    was ich zumindest in punkto numero uno für quark halte. wären die pfeifen, die da im park rumhuschen weder penetrant noch agressiv, hätte es nie ne bürgerinitiative gegeben.

    und nu?

  • fricord Says:

    Konsumenten - Rassismus
    Das Problem ist, u.a., dass eine Gruppe von Konsumenten Lieferanten braucht. Im Weinbergspark halten sich diese Konsumenten aus Gründen der Strafunmündigkeit Kinder aus Migrantenfamilien als Drogenlieferanten (=Dealer). Die Konsumenten verfügen offensichtlich über regelmäßige Einkommen und möchten ihr Vergnügen haben. Selbige Konsumenten könnten den Kids auch Arbeitsplätze geben, statt sie nur als Lieferanten zu benutzen. Dafür sind sich die Herrschaften aber denn doch zu fein. Soweit geht die Verbrüderung nun auch wieder nicht. Oben und unten muss schon klar sein. Unten die Lieferanten-Kids und oben die Konsumenten-Rasse. Alibimäßig werden dann ein paar Web-Blogs eingerichtet

  • jens Says:

    Herrje, findest du das nicht ein bißchen dick aufgetragen? Also ich halte mir kein Kiddie aus ner Migrantenfamilie als Lieferant. Irgendwie eint alle, die sich hier über den Protest der Anwohner mokieren nur eins: Fehlendes Eingehen auf den unerwünschten Alltag mit den Dealern, die definitiv schon alle Mitte Zwanzig sind…Dieser ganze hochgestochene Mist, wo nach allumfassenden Ursachen gesucht wird und Weltverbesserungsmaßnahmen die Lösung sind…
    Keiner der hier kritik übt, kommt einmal konkret zur Sache in bezug auf das praktische Zusammenleben mit den Dealern. Es gab hier nun wirklich genug Beispiele was genau an den Jungs nervt und kein arsch geht darauf ein. Warum? Weil ihr einfach wißt, dass es so ist und es einfach nur nicht wahrhaben wollt. Hahaha! Konsumenten Rassismus oder Hintertupfingen…

  • yasirgür Says:

    Warren Buffet:
    erklärte mal eine Geldanlagestrategie wie folgt:
    In die Tabackindustrie investiert man, weil das Herstellen einer Zigarette einen Penny kostet und diese Zigarette für einen Dollar verkauft werden kann. Nikotin macht süchtig und die Kunden sind extrem markentreu.
    Tja -und darum geht es: Süchtig machen und Kundenbindung. Deshalb wehren sich die Nichtkonsumenten gegen die Lieferanten, die deutlich machen, was für ein Leben und eine Art des Miteinanderumgehens die Dealer allen aufdrängen wollen. Jeder soll kaufen, jeder soll sich mit deren Einschüchterungs-Verhalten abfinden und den Kindern soll das schon möglichst früh als unabwendbare Normalität erscheinen. Frei-Räume im öffentlichen Raum werden abgeschafft. Wer keinen eigenen Garten hat, hat eben kein Recht auf ungestörtes Grün. Die Parks sollen den den (erwachsenen?) Konsumenten nebst deren (selten erwachsenen) Dealern überlassen werden.
    Aber: das funktioniert im Weinbergsark nicht mehr- die anfangs schweigende Mehrheit sagt inzwischen deutlich und immer wieder: so nicht und hier nicht. Der Park gehört den Familien und den Kindern und nicht den Abhängigkeits-Lieferanten namens Dealern. Da können die Konsumenten noch so viele anonyme Web-Blogs einrichten - gegen Väter und Mütter, die für ihre Kinder eine solche Sucht-geprägte Umwelt nicht wollen, ist auf Dauer kein Kraut gewachsen. Alos: Dealer raus aus dem Park und Konsumenten rein in die Charité zm Entzug!

  • Paule Says:

    Mitgeschnitten habt ihr den Vortrag nicht zufällig, oder?

  • Oliver von [pærɪs] Says:

    Hallo.

    1. Ganz generell: Paeris moderiert die Kommentare, damit kein Spam auf die Seite kommt. Und weil wir alle Menschen sind, die ganz schön viel zu tun haben, kann das auch mal dauern. Also bitte nicht ungeduldig sein.

    2. Die Referate zur Veranstaltung werden hoffentlich bald veröffentlicht. Einen Mitschnitt werden wir nicht veröffentlichen.

    3. Weitere Informationen wird es in wenigen Tagen hier geben.

  • Friederike von [paeris] Says:

    Unser Statement zur Diskussion hier findet Ihr als neuen Beitrag auf unserer Seite in der Kategorie Texte.